Dot.gif (43 bytes)Dot.gif (43 bytes) Webdesign by Armanisoft Mehr über Aikido.....

Aikido ist eine gewaltlose moderne Bewegungs- und Verteidigungskunst aus Japan, die weder Sieger noch Verlierer kennt. Schon die Bedeutung des Namens Aikido zeigt, dass wir es hier nicht mit einem Sport zu tun haben:

 

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AI = Harmonie, Liebe, Freundschaft

KI = Lebensenergie, geistige Kraft

DO = Weg

Aikido ist die Suche nach einer Antwort auf Aggression, die weder eine Gegenaggression ist noch ein Zurückweichen. Das Eintreten und Übernehmen der Dynamik des Angriffs verwandelt das Gegeneinander in ein gewaltloses Miteinander.

Viele Aikido-Techniken sind sehr alt und gehen auf die Schwerttechniken der Samurai zurück. In den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts entwickelte Meister Morihei Ueshiba (1883-1969) aus den verschiedensten Techniken und Bewegungen älterer Kampfkünste das moderne Aikido. Diese Kunst, welche anfänglich geheim war und nur von einer privilegierten Elite ausgeübt werden durfte, erfuhr seit dem Zweiten Weltkrieg weltweite Verbreitung.

Am Anfang des Aikido steht die Körperschulung mit Gymnastik, das Erlernen von Atem-, Konzentrations- und Entspannungstechniken, Geschicklichkeits- und Fallübungen, aber auch bereits erste Techniken. Mit der Zeit wird der Körper lockerer, das Fallen leichter, das statische und dynamische Gleichgewicht stabiler. Denn alle Techniken setzen ein gutes Gleichgewicht und Standvermögen voraus. Nur aus dieser Stärke heraus kann ein Angreifer geführt und gelenkt werden.

Es kommt nicht darauf an, einen Gegner oder Partner im Training unbedingt zu werfen oder zu besiegen, sondern darauf, sich selbst zu schulen, zu beherrschen, zu besiegen. Der Angreifer will mich vielleicht verletzen, aber dadurch, dass ich gewaltlos bin und mich nicht auf die gleiche Stufe stelle, bin ich in der Lage, den Zusammenprall der zwei Kräfte zu vermeiden und den Angriff in eine andere Richtung zu lenken. Als Verteidiger weiche ich dabei nicht nur geschickt aus, sondern passe mich den Angriffsbewegungen an, werde eins mit dem Angreifer. Dieses "Miteinander" ist eine Grundvoraussetzung im Aikido. Der Angreifer wird gewaltlos in eine runde, fliessende Wellen- oder Kreis-Bewegung hineingezogen und fällt ins Leere. Dort, wo er den Verteidiger vermutet, wohin er greift oder schlägt, ist nichts mehr. Schliesslich wird er die Sinnlosigkeit seines Angriffs einsehen und aufgeben. So gesehen beinhaltet Aikido nicht nur Körper, Geist und Technik, sondern auch die direkte Kommunikation der Gewaltlosigkeit zwischen Menschen.

Aikido fördert durch die verschiedenen Übungen und Techniken in idealer Weise den Energiefluss in allen Meridianen im ganzen Körper, schult Koordination und Flexibilität und entwickelt eine dynamische Haltung und Beweglichkeit. Der Einsatz der eigenen Kräfte wird optimiert und der Umgang mit Energie, der eigenen wie auch der globalen, wird bewusster und klarer. Aikido unterstützt Menschen auf dem Weg zu sich selbst, zum Dasein im Hier und Jetzt, im Fluss des Lebensstromes. Aikido ist nur durch die Praxis des regelmässigen Übens erfahrbar. Geduld und Bereitschaft zum Lernen, ein Sich-Einlassen auf Veränderungen, sind die wichtigsten Voraussetzungen.